Satzungsgemäßer Zweck des Tierschutzvereins Südkreta e.V. ist die Entwicklung, Verwirklichung und Förderung von Maßnahmen des Tierschutzes, besonders in Südkreta.
Neben der Hilfe für Einzelschicksale verfolgt der Tierschutzverein Südkreta e.V. auch einen übergeordneten Nutzen und setzt da an, wo das Leid immer von neuem beginnt - in den Köpfen der Menschen.
Unser Engagement widmen wir folgenden Schwerpunkten:
Vermittlung von Tieren in Not in geeignete Familien.
Kastrationsaktionen sind die effektivste Tierschutzmaßnahme in Problemländern, dies ist wissenschaftlich belegt1,2. Der Tierschutzverein Südkreta e.V. setzt sich dafür ein, dass Tierhalter ihre Tiere kastrieren lassen und bietet entsprechende Aktionen an. Dazu ist viel Überzeugungsarbeit in der Bevölkerung zu leisten. Auch Kettenhunde sowie streunende Tiere sollen kastriert werden, um die Population der Streuner nachhaltig zu verringern.
Der Tierschutzverein Südkreta e.V. sucht Kettenhunde regelmäßig auf und kontrolliert ihren Gesundheitszustand. Bei vielen Tieren stehen kostspielige medizinische Behandlungen an. Der Tierschutzverein Südkreta e.V. sorgt für eine tiermedizinische Versorgung vieler notleidender und misshandelter Tiere vor Ort.
Bis zu 30 notleidende Hunde und ebenso viele Katzen können in der Tierstation Südkreta versorgt werden. Dazu sind Futterhilfen sowie eine Sanierung der Tierstation dringend erforderlich (siehe auch hier).
Um auf Dauer eine Besserung der Situation zu erzielen, bedürfen Aktionen für den Tierschutz der Akzeptanz in der Bevölkerung. Daher setzt der Tierschutzverein Südkreta e.V. auf die Aufklärung von Tierhaltern und Bevölkerung über die Not der Tiere. Dazu zählt auch die Sensibilisierung von Meinungsbildnern und Entscheidungsträgern für die Belange des Tierschutzes vor Ort.
1 Guidelines for Dog Population Management W.H.O. Geneva, 1990 (page 74): ‘Removal and killing of dogs should never be considered as the most effective way of dealing with a problem of surplus dogs in the community: it has no effect whatsoever on the root cause of the problem’.
2 Report of W.H.O. Consultation on Dog Ecology Studies, related to Rabies Control, Geneva 22-25 February 1988 (page 11): ‘In none of the studies did the elimination of dogs by any method have any significant long-term effect on dog population size’.
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